Oberstaufen und seine berühmte Schrothkur
GESUNDHEITLICHE ERFOLGE - STARKE VITALITÄT
Seit dem 11. Januar 1949 -also 60 Jahre lang- wird im heilklimatischen Kurort Oberstaufen das Naturheilverfahren nach Johann Schroth (1798-1856) angewendet und gepflegt. Dieses hat nichts mit Schroth und Korn zu tun, sondern basiert auf frischem Gemüse mit Kräutern -in der Zubereitung ohne tierisches Eiweiß, Salz und Fett- sowie Wasserentzug und Bewegung. Es handelt sich um eine basische Ernährung, die -aktueller denn je- den übersäuerten Körper entschlackt.
Die Ergebnisse nach einer 2-3wöchigen Kur sind verblüffend und kaum zu vermitteln, wenn man es nicht selbst "erlebt" hat: Entzündungen in allen Bereichen -auch arthrotische- sowie Stoffwechselstörungen verschwinden, der Blutdruck wird wieder normal, Gelenke werden geschmeidig und Muskeln gestärkt, die Haut wird gesäubert -selbst bei Akne oder Neurodermitis-, Diabetes vom Typ II wird abgebaut, ebenso andere Verschlackungen, die Vitalität wird gesteigert und damit Krankheitsentwicklungen vorgebeugt.
Deshalb ist die Schrothkur nicht nur zur Bekämpfung akuter Krankheiten geeignet, sondern auch eine vorbeugende Maßnahme in Phasen des Wohlbefindens. Die Kur kann ab dem 12. Lebensjahr angewandt werden.
Das Geheimnis der Schrothkur liegt in der Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers und einem milden Heilfasten, was zur Entgiftung und Entsäuerung führt. Das Abnehmen und die schönere Haut sind ein Lohn der Entbehrung. Die Wirkung der Schrothkur ergibt sich aus ihrem geschlossenen System

Die zwei täglichen Mahle
nach Schroth wurden verfeinert und bewirken insbesondere eine Entlastung des Stoffwechsels. Deshalb ist eine frische, kreative sowie gewürz- und kräuterreiche Küche wichtig.
In den frühen Morgenstunden
wird der Körper eingewickelt (Schroth'sche Packung). Das dadurch erzeugte künstliche Fieber steigert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an, baut Stoffwechselschlacken ab und entgiftet den Körper.
Ebenso entscheidend
ist das Verhältnis einer unterschiedlichen Flüssigkeitsaufnahme von einem zum anderen Tag. Durch reglementierte Trink- und Trockentage wird im Körper eine Gewebsdrainage aufgebaut. Neben den obligatorischen Flüssigkeiten, Wasser und Tee, spielt der Kurwein mit seiner chemischen Konsistenz eine Rolle als Unterstützer des Systems Schrothkur. Auf ihn kann allerdings auch verzichtet werden.
Ruhe und Bewegung
in einem angemessenen Verhältnis komplettieren die Schrothkur. Oberstaufen und wir bieten dafür vielfältige Möglichkeiten. So werden Körper und Sinne gleichermaßen zufrieden gestellt.
Allerdings garantiert nur die konsequente Anwendung der Kur durch Gast und Kurhotel als Gastgeber den Heilerfolg und eine hohe Vitalität für die Zukunft. Ein bisschen Schrothkur oder Vermischungen nutzen überhaupt nichts. Die Phase der Kur stellt eine Ausnahme dar und darf in der Form anschließend nicht weiter praktiziert werden, da dem Körper dann wichtige Nährstoffe fehlen würden. Empfohlen ist vielmehr eine disziplinierte Lebensführung und die regelmäßige Anwendung der Schrothkur in unserem Kurhotel Alphorn.
Unter dem Aspekt "Vorbeugen ist besser als das Bezahlen hoher
Behandlungskosten" praktizieren immer mehr Menschen die Schrothkur; diese ist
seitens der Krankenkassen als ambulante Vorsorgeleistung in einem anerkannten
Kurort förderungsfähig.
